Wir haben bereits gesehen, daß es in manchen Fällen notwendig ist, das Pferd für Ungehorsam oder Nachlässigkeit zu bestrafen. Die Strafe soll wie gesagt Pferde » Tierarzt unmittelbar darauf, entschieden und ohne Zorn oder Brutalität erteilt werden. In jedem Fall ist es besser, vorzubeugen und Situationen zu vermeiden, die zu einer Auseinandersetzung führen könnten. Versuchen wir stets, unseren Verstand einzusetzen, also das, was den Menschen auszeichnet. Wenn ein Pferd mehrmals vor einem Hindernis verweigert, setzen wir das Hin Pferde » Tierarzt dernis herunter und erhöhen es nur schrittweise wie-der. Wenn das Pferd nicht über Gräben springen, nicht ins Wasser treten will, was vor allem bei jungen Pferden vorkommt, lassen wir es hinter einem erfahrenen Pferd nachreiten oder steigen wir selbst ins Wasser und führen das Tier an der Longe nach. Man muß also versuchen, das Tier zu überzeugen: Überzeugungskraft und Sanftheit sind die wichtigsten Mittel jeder Ausbildung. Natürlich sollte dies nicht als Einladung verstanden werden, zu weich oder gar zaghaft zu Pferde » Tierarzt sein. In gewissen Extremfällen muß man bestrafen und diese Strafe bis zum Ende durchziehen. Es ist wichtig, mit seinem Pferd zu reden. Das Tier ist dem Ton der Stimme gegenüber sehr sensibel und läßt sich von ihrem Klang gerne trösten und ermutigen. Ebenso das Streicheln am Hals, an der Schulter, auf der Kruppe: das Pferd soll unsere Anwesenheit Pferde » Tierarzt und den Hautkontakt spüren, und zwar nicht nur während der Arbeit, sondern vor allem auch als Belohnung während der Entspannungsphasen. In einer Frage gehen die Meinungen stark auseinander und zwar über den Nutzen oder Schaden von Lecker-bissen (Karotten, Zuckerstückchen) als Belohnung bei der Ausbildung, in der Box und vor allem in den Arbeitspausen. Manche Leute sind strikt dagegen, aus Puritanismus, Strenge oder vielleicht auch aus anderen Gründen. Pferde » Tierarzt Mutatis mutandis ist ein Pferd dem geistigen Niveau eines Kindes vergleichbar, das ebenfalls auf Bonbons und Zuckerwerk stark anspricht. In der Box soll man die Gabe solcher Leckerbissen nicht übertreiben, das Pferd könnte sonst zu fordernd werden und sogar schnappen, um zu Zucker zu kommen. Während der Arbeit kann das Zuckerstück jedoch als Belohnung für eine gute Reitstunde oder einen gut gelungenen Sprung eine positive und dauerhafte pädagogische Wirkung haben.
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