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 Reiterhof-Muenchen:





        

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Pferde » Reiterhof » Muenchen Heute herrscht vor allem unter den Turnierreitern der Trend vor, die Waden eng und ständig am Pferdekörper anliegend zu halten. Auch diese Praktik ist nicht neu, wenn man bedenkt, daß ein französischer Autor, Kommandant Pferde » Reiterhof » Muenchen Licart, folgendes behauptete: »...Die wirksamste Haltehilfe für den Reiter ist der Druck der Waden am Pferdebauch.« Man sieht sogar Reiter, die nicht nur die Waden, sondern auch die (womöglich mit Sporen versehenen!) Absätze in Dauerkontakt mit den Rippen des Pferdes halten. Arme Pferde!
Wir werden später auf dieses Thema zurückkommen, wenn wir über die Beinhilfen bei der höheren Reiterei sprechen werden. An dieser Stelle jedoch wollen Pferde » Reiterhof » Muenchen wir Schülern und Lehrern raten, sich an die alte, bewährte italienische Reitweise zu halten. Das Bein wird dabei in einer möglichst gerade abfallenden Linie (leicht aufliegend, je nach Körperbau von Reiter und Pferd) und die Wade in Rippennähe des Pferdes gehalten, um das Tier anzutreiben oder in Ausnahmefällen, also in Notsituationen (Aufbäumen des Tieres, steilere Sprünge im Gelände usw.), einzugreifen. Die Waden dürfen nicht als Haltehilfe eingesetzt werden. Wenn sie in Pferde » Reiterhof » Muenchen ständigem Körperkontakt stehen, oder wenn,
was noch schlimmer ist, auch die Absätze angelegt werden, nimmt man dem Pferd seine Sensibilität und macht es am Bein stumpf und unempfindlich. Man spricht in der Reiterei von der »Leichtheit der Hände«, aber genauso existiert die »Leichtheit der Beine«: Bei diesem Grundsatz stimmt Caprillis Lehre mit jener von La Guerinibre, L'Hotte und anderen berühmten französischen Autoren überein.
Während des Galopps und der Annäherungsphase zum Absprung werden die Hände tief gehalten, also vor dem Widerrist, am Hals aufliegend und mit parallelen Fäusten, Pferde » Reiterhof » Muenchen wobei die Daumen nach oben zeigen sollen. Bei den Galoppsprüngen knapp vor dem Absprung, vor allem beim letzten, werden sie allerdings noch weiter gesenkt und liegen dann am Halsansatz auf. Auf diese Art findet der Reitneuling am Pferde-hals eine Art Stütze, die ihm hilft, das Pferd während der einzelnen Phasen des Sprunges nicht zu stören und der Bewegung des Tieres zu folgen. Wenn die Hände passiv am Hals aufliegen, wird das Pferd selbst sie nach vorne führen. Noch besser ist es, Pferde » Reiterhof » Muenchen wenn der Reitschüler nach dem kritischen Moment des Absprunges, sobald er mit dem Pferd eine Einheit gebildet hat, noch mehr in den Händen nachgibt. Die Hände werden, zumindest hier in der Grundausbildung, am oberen Ende des Halses gehalten. Es ist
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nicht notwendig, das Nachgeben zu übertreiben und vor allem nicht die Zügel mit einer jähen Bewegung nach vorne zu Pferde » Reiterhof » Muenchen
 

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