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| Silvanos Triumph: «Galopper des Jahres» Auch ohne einen Start in Deutschland ist der sechsjährige Hengst Silvano aus dem Gestüt Fährhof zum «Galopper des Jahres» gekürt worden. Es ist das erste Mal in der Geschichte des seit 1957 durchgeführten Votums, dass ein Pferd ohne Heimatauftritt in der Wahlsaison gewann. Silvano erhielt 50,5 Prozent der Stimmen bei der TED-Wahl in der WDR 3-Sendung «Sport im Westen». Die beiden anderen Kandidaten Boreal und Proudwings waren chancenlos. Silvano hat in der Saison 2001 insgesamt acht Rennen auf den Bahnen von Sha Tin in Hongkong und Kranji in Singapur (jeweils zwei Mal), Melbourne (Australien), Belmont-Park (USA), Arlington (USA) und Nad Al Sheba (Dubai) bestritten. Bei acht Starts mit drei Siegen kam er auf eine Gewinnsumme von 2,2 Millionen Euro. Insgesamt hat der Hengst in seiner Laufbahn 2 454 253 Euro gewonnen. Silvanos Rennlaufbahn ist beendet. Er befindet sich bereits im Heimatgestüt Fährhof in Sottrum bei Bremen und wird dort für eine Gage von etwa 7500 Euro pro Sprung als Deckhengst eingesetzt. Seinen letzten Start in Deutschland absolvierte der Hengst aus dem Stall von Trainer Andreas Wöhler (Bremen) am 25. Juni im Hamburger Idee-Hansa- Preis. Damals wurde er Dritter. Anschließend laborierte er an Knieproblemen. Durch die Absage einiger Pferde aus Japan rutschte er noch in das Teilnehmerfeld der Hongkong Vase am 17. Dezember 2000. Dort überraschte er mit einem fünften Platz. Die Verantwortlichen um das Pferd entschlossen sich, auf die internationale Karriere und Starts bei renommierten Rennen im Ausland zu setzen. Es gelang dabei der Vorstoß in neue Dimensionen des deutschen Galoppsports. Trainer Andreas Wöhler: «Ich habe immer noch das Gefühl, es sei doch nur ein Märchen.» Das Gestüt Fährhof der Familie Jacobs aus Bremen stellte zuvor schon die «Galopper des Jahres» Acatenango (1985 bis 1987), Lomitas (1991) und Lavirco im Jahre 1996. Lomitas ist der Vater von Silvano. Geritten wurde Silvano in der Saison 2001 stets vom gebürtigen Österreicher Andreas Suborics. Er weilt derzeit bei einem Gastspiel in Hongkong und hat dort auch schon drei Rennen gewonnen |
| Pferde » Reiterhof » Mecklenburg-Vorpommern Für Geländeritte eignen sich natürlich nur zugerittene, sichere Pferde, die nicht vor Autos auf den Straßen, Hunden, Hühnern oder anderem, was einem unterwegs begegnen kann, scheuen. Wenigstens am Anfang wird man in eher kleinen Gruppen ausreiten, und zwar hintereinander, der Reitlehrer an der Spitze und, falls mehr als sechs bis Pferde » Reiterhof » Mecklenburg-Vorpommern sieben Reiter in der Gruppe sind, ein geübter Reiter als Schlußlicht. Alle Geländeritte beginnen im Schritt. Der Schüler muß eine fundamentale Regel lernen: Abgesehen von wenigen Ausnahmen wird im Gelände immer mit langen Zügeln geritten: Das Pferd darf in seiner rhythmischen Bewegung des Halses Pferde » Reiterhof » Mecklenburg-Vorpommern und des Kopfes nicht beeinträchtigt werden und muß schauen können, wo es auffußen kann. Seltsamerweise wird diese so grundlegende Regel auch von erfahrenen Reitern oft mißachtet. Die Abstände zwischen den Pferden müssen größer sein als auf der Reitbahn, da die Tiere den Boden vor sich sehen müssen. Die Befehle für Gangartwechsel, Richtungswechsel und Paraden Pferde » Reiterhof » Mecklenburg-Vorpommern müssen vom Reitlehrer rechtzeitig gegeben werden. Einige schöne, nicht übertrieben lange Trabpassagen auf geeignetem Gelände (am besten Feldwege) können den Ausritt auflockern. Es wird dabei natürlich im Leichttrab geritten, wobei in gewissen Abständen das diagonale Beinpaar gewechselt wird. Die Anlehnung muß leicht und konstant sein, die Zügel dürfen nicht zu kurz genommen werden. Der Trab darf auch nicht zu raumgreifend sein, da er das Pferd sonst ermüdet. Pferde » Reiterhof » Mecklenburg-Vorpommern Wenn es die Bodenkonsistenz zuläßt (frisch gemähte Wiesen, Heideland usw.), können Reitschüler mit dem entsprechenden Grad der Ausbildung auf kurzen Strecken im Galopp reiten. Vom Trab wird stufen-weise in einen gleichmäßigen, nicht zu schnellen Galopp (etwa 350-400 m in der Minute) übergegangen. Im Gelände darf das Pferd auf dem Bein galoppieren, auf dem es will. Der Reiter nimmt den leichten oder schwebenden Sitz ein, hält den Oberkörper Pferde » Reiterhof » Mecklenburg-Vorpommern etwas nach vorne geneigt und das Gesäß aus dem Sattel gehoben. Aus dem Galopp wird allmählich in den Schritt durchpariert, und die Zügel werden hingegeben, damit sich das Pferd ausruhen kann. Bei fortgeschrittenen Schülern kann der Reitlehrer während der Ausritte probieren, die ersten kleinen Hindernisse wie Baumstämme, kleine Gräben oder niedrige Hecken zu überqueren und die ersten schwierigeren Passagen wie Steigungen, Abhänge Pferde » Reiterhof » Mecklenburg-Vorpommern und schmale Durchgänge zu bewältigen. Im Gelände springen Pferde, vor allem wenn sie in der Gruppe reiten, meist mit mehr Freude und besser, und die Reiter können das umsetzen, was sie auf der Reitbahn gelernt haben. Pferde » Reiterhof » Mecklenburg-Vorpommern |
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