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 Reiterhof-Bispingen:





        

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Pferde » Reiterhof » Bispingen Die Hilfen des Reiters sind folgende: Zügel, Gewicht und Schenkel. Als zusätzliche Hilfen können wir weiters die Stimme (und das Zungenschnalzen), die Reitgerte und die Sporen nennen. Pferde » Reiterhof » Bispingen
An diesem Punkt der Ausbildung muß der Reitanfänger, wenn er nach rechts schwenken will, nur leicht den rechten Zügel ziehen, indem er die Faust mit dem nach oben gerichteten Daumen etwas nach hinten nimmt. Die linke Hand gibt leicht nach, um der Bewegung des Halses zu folgen. Genau das Gegenteil gilt für ein Schwenken nach links. Diese Zügelhilfe, in der Reitersprache »Offnungszügel« genannt, ist für Anfänger und junge Pferde angezeigt. Pferde » Reiterhof » Bispingen Was die Beine betrifft, muß der Reitanfänger in diesem Stadium der Ausbildung wissen, daß man, um das Pferd vorwärts zu bewegen, die Schenkel an die Rippen des Tieres drükken muß. Nur bei sehr verrittenen Pferden ist ein erheblicher Druck der Schenkel und möglicherweise sogar ein Klopfen (kurze Fersenschläge) nötig, je nach Empfindlichkeit des Tieres, und nach gewünschtem Vorgang müssen die Schenkelhilfen dosiert werden.
Bei jeder Art von Reiten, von der elementarsten bis zur komplexesten, gilt eine grundsätzliche Regel, die der Reitanfänger früh lernen muß. Wenn man die Schenkelhilfe anwendet, muß man entsprechend mit den Zügeln nachgeben: main sans jambes, jambes Pferde » Reiterhof » Bispingen sans main (Hand ohne Beine, Beine ohne Hand), schreiben die großen französischen Autoren von Baucher an. Das ist ein Grundsatz, der, abgesehen von wenigen Ausnahmen, niemals mißachtet werden darf. Darüber hinaus ist dieses Nachgeben einer der Schlüsselfaktoren des von Caprilli eingeführten »natürlichen« Reitens. In der Praxis sieht das so aus: Wenn der Schüler vom Still-stand in den Schritt übergehen will, muß er die Unterschenkel an die Rippen des Pferdes legen und Pferde » Reiterhof » Bispingen mit den Zügeln nachgeben (indem er die Fäuste nach vorne schiebt). Wenn der stärkere Kontakt mit den Schenkeln nicht genügen sollte, dann muß er das Tier einmal oder öfter mit den Absätzen berühren und mit den Zügeln nachgeben. Das gleiche gilt für den Übergang
vom Schritt in den Trab. Was den Galopp betrifft, Pferde » Reiterhof » Bispingen erinnern wir daran, daß es zwei Arten von Galopp gibt: den Rechts- und den Linksgalopp. Beim Rechtsgalopp beginnt das Pferd die Bewegung mit der linken Hinterhand, setzt das linke diagonale Beinpaar auf (vorne links – hinten rechts) und endet mit der rechten Vorderhand. Für den Linksgalopp gilt das Gegenteil. Bei den Rechtskurven muß das Pferd nach rechts galoppieren, indem es die rechte Vorderhand nach vorne setzt, Pferde » Reiterhof » Bispingen bei Linkskurven trifft das Gegenteil zu. Wenn das Pferd auf der rechten Hand im Linksgalopp nimmt, nennt man das in der Reitersprache Außengalopp (oder Kontergalopp). Das ist unangenehm für den Reiter und weniger harmonisch für das Pferd. Allerdings stimmt es nicht, wie man früher behauptete, daß
ein derart galoppierendes Pferd Gefahr läuft, sich zu überschlagen. Pferde » Reiterhof » Bispingen Dennoch muß der Schüler bald lernen, richtig anzugaloppieren. Nach einiger Zeit wird er gelernt haben, die Pferdebewegung zu spüren und nicht mehr nach unten schauen müssen, um zu kontrollieren, ob das Pferd richtig läuft.
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