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 Reiterhof-Bayern:





        

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Pferde » Reiterhof » Bayern beine durch. Dadurch wird der Schwerpunkt nach vorne verlagert, und die Körpermasse kann auf den Vorderbeinen abgefangen werden. Zur Verlagerung des Schwerpunktes nach vorne ist eine Kontraktion der Rumpfmuskulatur von Pferde » Reiterhof » Bayern hinten nach vorne notwendig. Auf diese Weise können auch die vom Gewicht befreiten Hinterbeine das Hindernis leicht überwinden. Sobald die Vorderbeine den Boden berühren, folgen die Hinterbeine und übernehmen das Gewicht, damit das Pferd seine Gangart wiederaufnehmen kann.«
So beschrieb Caprilli meisterlich den Ablauf des Sprunges und empfahl dem Reiter, sich stets so zu verhalten, daß der Sprung des Pferdes immer in der von ihm beschriebenen Weise abläuft, also der Natur entsprechend und frei von Störungen sowie durch die Anwesenheit des Reiters hervorgerufenen Zwänge. Pferde » Reiterhof » Bayern
Die Filmtechnik hat es ermöglicht, die exakte Beschr eibung Caprillis bildlich darzustellen und dadurch zu bestätigen. Schematisch kann der Ablauf folgender-maßen zusammengefaßt werden:
1) Näherungsphase: Das Pferd bemerkt das Hindernis und beginnt den Rhythmus darauf einzustellen, die Galoppsprünge vor dem Hindernis anzupassen und die Hinterbeine unter sich zu bringen. Es streckt den Hals nach vorne. Pferde » Reiterhof » Bayern
2) Letzter Galoppsprung: Das Heranbringen der Hinterbeine und das Vorstrecken des Halses werden noch stärker betont.
3) Absprung der Vorderbeine: Das Pferd zieht den Kopf und den Hals zurück, während es die Hinter-beine komplett unter sich bringt.
4) Absprung der Hinterbeine: Die Hinterbeine rücken Pferde » Reiterhof » Bayern
ganz nahe an die Vorderbeine heran und sind fast parallel; die Vorderbeine heben ab.
5) Aufsteigender Ast der Sprungparabel: Das Pferd hebt die Schultern und die abgewinkelten Vorderbeine, die Hinterbeine werden durchgestreckt. Der Hals wird allmählich nach vorne gestreckt, der Rücken wird gebeugt (Beginn der Basküle). Pferde » Reiterhof » Bayern
6) Horizontaler Ast der Sprungparabel oder Gleitphase: Die Vorderbeine haben das Hindernis über-wunden, werden wieder ausgestreckt und nähern sich dem Boden. Die Hinterbeine haben sich vom Boden gelöst und werden abgewinkelt, um das Hindernis zu überwinden. Der Hals ist noch langgestreckt. Der Rükken wird wieder geradegerichtet. Pferde » Reiterhof » Bayern
7) Absteigender Ast der Sprungparabel: Während die Vorderbeine durchgestreckt werden und am Boden aufkommen, überwinden die Hinterbeine das Hindernis, werden unter den Körper gezogen und fallen wieder in den Galopp. Der Hals wird angezogen und geradegerichtet. Wiederaufnahme des normalen Galopps. Die Beschreibung ist lange und mag Pferde » Reiterhof » Bayern
 

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