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| Kutschen-TÜV in der Lüneburger Heide „Und jetzt die Vollbremsung …“ tes Undeloh/Wilsede. „Den müssen Sie umhängen!“ Mit spitzem Finger zeigt die Winsener Kreistierärztin Dr. Heita Siebert auf den Haken der Kinnkette. Er ist falsch, nämlich mit der offenen Seite zum Pferdemaul, eingeklinkt, das könnte an der Lippe scheuern. Es sind Kleinigkeiten, die die Amtstierärztin zu beanstanden hat, denn die Heidekutscher wissen längst, worauf es ankommt. Um die 50 Kreistierärzte und Polizeibeamte aus ganz Niedersachsen erlebten jetzt den „Kutschen-TÜV“ in Undeloh. Seither tragen gut 70 Gespanne die neue TÜV-Plakette, nach sorgfältiger Prüfung von Fahrwerk, Bremsen, Aufstieghilfen und allem, was sicherheitstechnisch sonst von Belang ist. Der Verein der Kutschwagenfahrer Wilsede ist stolz auf seine Vorreiter-Rolle in Sachen Kutschensicherheit. Als die Kreistierärztin 1992 eine solche Überprüfung anregte und in Polizei und DEKRA engagierte Partner fand, „haben wir die Kutschervereine ganz gezielt angesprochen und um Mitarbeit gebeten“, sagt Dr. Siebert, während die Gespannkarawane Stück um Stück vorzieht. Die konzertierte Sicherheitsaktion in der Nordheide ist zum Muster für ganz Niedersachsen geworden und in dem sogenannten Kutscher-Erlaß des Landwirtschaftsministers fixiert. „Und jetzt die Vollbremsung“, kommandiert Carsten Räuscher vom DEKRA. Die beiden schweren Kaltblüter ziehen an, fallen in Trab, der Kutscher zieht die Bremse, die Räderblockieren – bis auf eins. Ärgerlich, denn vorerst ist’s nichts mit dem Stempel. „Ich fahre zum Schmied. Die Bremsen sind überholt, das eine Rad muß bestimmt nur nachgestellt werden!“ Anderthalb Stunden später ist das Gespann wieder da, diesmal klappt’s, die Plakette wird geklebt. Polizeihauptkommissar Günter Helms von der Polizeiinspektion Winsen ist von Anfang an dabei. Die 50 Spezialisten aus ganz Niedersachsen hat er auf einer Fachtagung in Hannover über die technischen Anforderungen und die Überwachung von Kutschen informiert. Voller Interesse begutachtet er den „Heide-Rolli“ von Heini Brunkhorst aus Undeloh, eine Spezialkutsche für Rollstuhlfahrer. Es ist das einzige derartige Gefährt in der Heide: Behinderte können ohne Mühe über eine ausklappbare Rampe auf den Wagen geschoben werden. In den Boden sind Befestigungsleisten für Sicherheitsgurte eingelassen, und vor der Fahrt werden die Rollstuhlfahrer angeschnallt. Die Kreistierärztin begutachtet derweil die Pferde und ihre Anspannungen. Die Kutschen selbst tragen Typenschilder zur Fahrzeugidentifizierung und -kontrolle. Und die Pferde werden sorgfältig auf Identitätsbögen erfaßt. Seit drei Jahren werden übrigens auch die Kutscher getestet. Für Kutschenführerscheine müssen die Fahrer einen Sachkundenachweis erbringen. So ist für die Sicherheit der Heidegäste alles getan. |
| Pferde » Reitbedarf » Schneverdingen taxierten, dynamischen Trab); gleichzeitig mit der Hilfe durch das äußere Bein hinter dem Gurt verlagert Pferde » Reitbedarf » Schneverdingen 2 der Reiter das Gewicht auf die äußere Gesäßbacke und zieht die äußere Schulter ein wenig zurück. Wenn Reiter und Pferd bereits besser geschult sind, wird der Ubergang auch aus dem Schritt verlangt. Während wir anfangs in den Ecken in den Galopp übergegangen sind, muß der Reiter allmählich lernen, auf der langen Seite oder an jedem beliebigen Punkt der Reitbahn anzugaloppieren, was wesentlich schwieriger ist. Schon vom Angaloppieren an und bei allen Pferde » Reitbedarf » Schneverdingen Galopp-takten muß der Reiter darauf achten, daß das Pferd nicht schief kommt: Die Spuren der Hinterhufe müssen jenen der Vorderhufe folgen, oder, anders ausgedrückt, die Kruppe muß den Schultern direkt folgen. Wie Nuno Oliveira (ein berühmter portugiesischer Reitlehrer der Hohen Schule) sagte, muß der Galopp, um schön und korrekt ausgeführt zu werden, »rund, dynamisch, gerade, taxiert und leicht« sein. Auch beim Galopp gibt es Abstufungen: vom mittleren Galopp in den verlängerten Pferde » Reitbedarf » Schneverdingen Galopp, vom mittleren in den verkürzten Galopp. Wichtig ist, die Ruhe und die Dynamik zu bewahren und einen flüssigen Ubergang zu schaffen. Der Reiter wird abwechselnd aussitzen 3 oder schwebend galoppieren. Der ausgesessene Ga Pferde » Reitbedarf » Schneverdingen Topp stellt einen größeren Kontakt her, ermöglicht eine feinfühligere Kontrolle und ist daher für einen Groß-teil der Arbeit in der Reitbahn geeignet, vor allem für die Hufschiagfiguren: Zirkel, Wechsel, Volten usw. Die Schüler müssen beim Perfektionstraining folgende Pferde » Reitbedarf » Schneverdingen Haltung beibehalten: Schultern offen, Oberkörper gerade, aber nicht verkrampft. ». . . Es ist nicht der Oberkörper, der sich bewegen muß«, schrieb Nuno Oliveira, »es ist der >Gürtel<, also der Bereich um die Nieren, der weich werden muß.« Meistens wird der Schüler jedoch schwebend oder nach vorne geneigt galoppieren, da Pferde » Reitbedarf » Schneverdingen |
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