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blick, der in seinen verschiedenen Spielarten anziehen, Rheinisch-Deutsch (Rassen): bezaubern oder begeistern konnte: von den edelsten, großartigsten und prachtvollsten Pferden zu den bescheidensten und dienstwilligsten, wie es z. B. in Mailand die berühmten, kräftigen »Pferde des Gondrand« waren, denen der Künstler Umberto Boccioni in seinem Gemälde für immer ein Denkmal gesetzt hat. Für die Kinder von heute ist das Pferd ein großes unbekanntes Tier, das ihnen Mißtrauen und oft sogar Furcht einflößt. Die Kinder müssen mit Takt und Behutsamkeit an die Pferde herangeführt werden, damit nicht von Anfang an mitunter unüberwindliche Schwierigkeiten entstehen. Eine der Tatsachen, Rheinisch-Deutsch (Rassen): die die kindlichen (und manchmal selbst die erwachsenen) Reitanfänger erschreckt, ist die Größe, das schiere Volumen des Pferdes. Aus diesem Grund ist es günstig, wenn Kinder das Besteigen eines Pferdes an einem Pony lernen, dessen Größe und Statur dem Alter des angehenden Reiters gemäß ist. In Großbritannien sieht man häufig Kleinkinder von drei oder vier Jahren auf winzigen gesattelten Shetlandponys reiten. Aber damit nicht genug: Bevor die Kinder (und die erwachsenen Reitanfänger) ein Pferd besteigen, sollten sie lernen, sich dem Pferd zu nähern, sich im Stall Rheinisch-Deutsch (Rassen): und auf dem Boden mit seinem Körper vertraut zu machen. Nur auf diese Art der schrittweisen Annäherung und allmählich lassen sich jene ersten Traumata vermeiden, die ansonsten oft der Grund dafür sind, sich rasch wieder vom Reitsport abzuwenden.
Die Stammesgeschichte des Pferdes hilft uns dabei, Rheinisch-Deutsch (Rassen): seine psychologischen Eigenschaften zu verstehen. Das Pferd ist ein Pflanzenfresser, dessen hauptsächliche Verteidigungswaffe gegen seine natürlichen Feinde (und gegen Menschen) die Flucht ist. Dabei kommen ihm seine Fähigkeit zum raschen Losschnellen, seine Schnelligkeit und beachtliche Rheinisch-Deutsch (Rassen):Widerstandsfähigkeit zugute. Gleichzeitig aber hat die natürliche Auslese das Pferd mit sehr scharfen Sinnesorganen ausgestattet, die es ihm ermöglichen, Gefahren abzuwenden und zu vermeiden und frühzeitig den Fluchtmechanismus in Gang zu setzen. Ohne hier auf Einzelheiten einzugehen, können wir Rheinisch-Deutsch (Rassen): feststellen, daß das Pferd mit äußerster Empfindungsfähigkeit ausgestattet ist: wenn man den Geschmacks- und Geruchssinn beiseite läßt, die beide für den Reiter nicht von Interesse sind, wie Jean Saint-Fort Paillard richtig bemerkt, auf dessen Werk wir uns hier beziehen, um das Thema eingehender zu betrachten, ist es angebracht, zu bemerken, daß Tast-, Gesichts- und Gehörsinn des Pferdes besonders hochentwickelt sind.
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