Über die Tierzucht Veröffentlichung des Landwirtschaftsmuseums Lüneburger Heide bz/lei Soltau. Für viele Landwirte ist die Haltung von Nutzvieh und die damit verbundene Produktion von Fleisch und Milch die wichtigste Einnahmequelle. Wie die übrigen Bereiche der Landwirtschaft war die Viehwirtschaft in den letzten 200 Jahren erheblichen Veränderungen unterworfen. Dr. Gottfried Seefeldt, der als Leiter des Tierzuchtamtes Uelzen der Landwirtschaftskammer Hannover viele Jahre an der Gestaltung der Tierzucht im Lüneburgischen aktiv mitwirkte, hat die Einflüsse, denen Tierzucht und Tierhaltung in dieser Region ausgesetzt waren, nachgezeichnet. In seinem jetzt erschienenen Buch „Tierzucht und Tierhaltung im Lüneburgischen vom Ende des 18. Jahrhunderts bis heute“ schildert er anschaulich die wechselvolle Geschichte der Viehwirtschaft von der ersten Agrarreform im ausgehenden 18. Jahrhundert bis hin zu der heutigen, weitgehend von der EU bestimmten Agrarpolitik. Dabei wird nicht nur auf die Entwicklung der Rinder-, Schweine-, Schaf- und Pferdezucht eingegangen, sondern auch auf die Bemühungen zur Verbesserung der Tiergesundheit und die Maßnahmen zur Absatzsteigerung.
Die umfassende Darstellung wendet sich nicht nur an Fachleute, sondern bietet auch dem interessierten Laien eine Fülle von Informationen und Einblicke in die Geschichte der Viehwirtschaft in der Lüneburger Region. Dabei hat der Autor auf einen großen persönlichen Erfahrungsschatz zurückgreifen können. So mancher Tierzüchter, schreibt Dr. Seefeldt, werde sich in dem Buch wiederfinden.
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