Pferde » Pferdezucht » Nordsee europäische Poloclub 1868 auf Malta gegründet, aber die größte Popularität erreichte das Spiel in Großbritannien. Bald wurde Polo auch in Argentinien hei-misch, wo alle Voraussetzungen für eine rasche Entwicklung dieses Pferde » Pferdezucht » Nordsee Sports existierten: Weiträumigkeit der Landschaft, ausgezeichnete Pferde, ein enormes Menschenpotential in den Gauchos, die einen großen Teil ihres Lebens auf dem Rücken der Pferde verbringen. Polo war 1912, 1920 und 1936 auch olympische Disziplin. Pferde » Pferdezucht » Nordsee Vom Reiter erfordert das Polospiel einen äußerst festen Sitz, eine völlige Beherrschung des Pferdes, eine leichte Hand, Meisterschaft in der Handhabung des Schlägers, Taktik bei der Vorbereitung des Schlages und bei der Verteidigung vor dem Angriff des Gegners. Dem Pferd hingegen werden Mut, Elastizität der Bewegungen, rasches Stehenbleiben und Losreiten so-wie »Intelligenz« abverlangt, um das Spiel zu begreifen und den Reiter zu unterstützen. Pferde » Pferdezucht » Nordsee Beim Polo spielen Mannschaften, die aus vier Spielern bestehen. Das Spielfeld besteht aus einem Rasenvier-eck, zwischen 180 und 275 m lang und 150 und 180 m breit, das von einem Schutzrand umgeben ist. In der Mitte der beiden kürzeren Seiten stehen, wie beim Pferde » Pferdezucht » Nordsee Fußball, die 7,32 m breiten Tore. Das Match ist in vier Spielzeiten unterteilt, Chukkas genannt, die jeweils 7½ Minuten dauern. Die Reiter können nach jeder Spielzeit das Pferd wechseln. Es gewinnt die Mannschaft, die mehr Tore erziehlt, d. h. diejenige, der es gelingt, den Ball ins gegnerische Tor zu stoßen, wo es keinen Tormann gibt. Der Holzball von 8 cm Durchmesser und einem Gewicht von höchstens 300 Gramm wird von den Spie-lern mit dem Schläger gestoßen, der in der rechten Hand gehalten werden muß. Pferde » Pferdezucht » Nordsee Einige präzise Regeln verhindern, daß das Spiel gefährlich wird. Man versucht vor allem, Zusammenstöße zu vermeiden, die sowohl dem Pferd als auch dem Reiter Schaden zufügen könnten. Die Grundregel besagt, daß man immer der Flugbahn des Balles folgen muß: wer kreuzt, begeht einen Regelverstoß. Bei je-dem Match gibt es zwei Schiedsrichter zu Pferde, und im Falle von Uneinigkeit wendet man sich an einen Pferde » Pferdezucht » Nordsee |