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Ludger Beerbaum gewinnt Top Ten-Finale in Genf

Ludger Beerbaum aus Riesenbeck hat seine Ausnahmestellung eindrucksvoll bestätigt. Der Weltranglistenerste gewann beim internationalen Reitturnier CSI in Genf mit Goldfever das Finale der Top-Ten-Reiter und sicherte sich mit 35 000 Schweizer Franken (45 500 Mark/23 200 Euro) das höchste Preisgeld während der viertägigen Veranstaltung.

Beim Weltcupspringen, das an die Schwedin Malin Baryard ging, stand kein deutscher Reiter auf dem Siegerpodest. Lars Nieberg (Homberg) wurde mit Esprit FRH Fünfter, Beerbaum landete auf Gladdys S mit der schnellsten Zeit und zwei Abwürfen im Stechen auf Rang acht unter 18 Teilnehmern.
Nach der Devise «schnell und erfolgreich» verfuhr das Duo Beerbaum/Goldfever im Finale der zehn besten Reiter der Weltrangliste. Der Europameister dirigierte den Hannoveraner Fuchshengst entschlossen über den Parcours und hatte damit Erfolg. Nach einem fehlerfreien Ritt in 46,97 Sekunden entschied ein Wimpernschlag von 5 Hundertstel Sekunden über Platz eins. Der Belgier Ludo Philippaerts musste sich mit Kopshoe (0/47,02) knapp geschlagen geben. Franke Sloothaak (Borgholzhausen) holte mit Gio Granno (0/49,18) das dritte Preisgeld.

Dagegen riss im sechsten Weltcupspringen der Saison die Erfolgsserie der deutschen Reiter. Toni Haßmann (Lienen), der zuvor die Stationen Helsinki, Aarhus und Berlin gewonnen hatte, belegte diesmal nur Platz 14. Dennoch verteidigte der Aufsteiger der Saison Platz eins in der Gesamtwertung. Die 26-jährige Schwedin Baryard, die unerwartet Weltmeister Rodrigo Pessoa (Brasilien) auf Platz zwei verwies, feierte in Genf ihren ersten Weltcupsieg.
 

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