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 Pferdehaltung-Innenboxen:





        

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Pferde » Pferdehaltung » Innenboxen Die Sprungübungen können im Trab oder im Galopp ausgeführt werden. Eine grundlegende Ubung, die im Trab geritten wird, ist jene, die im allgemeinen mit »Stange im Abstand von drei Schritten« bezeichnet wird, also in einer Pferde » Pferdehaltung » Innenboxen Entfernung von etwa 2,50 m. Wir haben diese Ubung bereits bei der Grundausbildung beschrieben und werden sie nicht weiter behandeln. In diesem Stadium der Ausbildung kann man den Abstand der Stange vom Hindernis etwas variieren. Wenn wir den Abstand verkürzen (auf etwa 2,20 m), zwingen wir das Pferd, die Schultern energischer zu heben und die Vorderbeine stärker abzubiegen. Pferde » Pferdehaltung » Innenboxen
Jean d'Orgeix, ein großer Turnierreiter und profunder Kenner der Springtheorie, tendiert dazu, die Nützlichkeit der Übungen mit der sogenannten barre de rglage, also mit der eigens vor dem Hindernis aufgelegten Stange, eher gering zu schätzen. D'Orgeix ist ein feuriger Verfechter des »Taxierens« des Pferdes vor dem Pferde » Pferdehaltung » Innenboxen
Sprung, damit dieses stets richtig zum Absprung kommt. Das läßt sich leicht verstehen: Denken wir nur daran, welche Virtuosität heute vom Paar Reiter-Pferd bei den großen Turnieren gefordert wird. Es wird damit unmöglich, dem Pferd die alleinige Verantwortung für Sprünge zuzuschieben, bei denen gleichzeitig ein großes Maß an Kraft und an Präzision gefordert wird. Pferde » Pferdehaltung » Innenboxen Wenn der Reiter nun nicht imstande ist, sein Pferd richtig »einzustellen«, so kann er Parcours dieser Art niemals bewältigen.
Bei Sprüngen im Gelände auf natürlichen, nicht allzu schwierigen Hindernissen oder auf niedrigen Turnierparcours ist es nicht notwendig, das Pferd immer »einzustellen«. Es ist ratsam (und nach der Lehre Caprillis auch besser), das Pferd so zu schulen, daß es selbst die Initiative übernimmt und entscheidet, wo es abspringen soll. Das ist die sogenannte Pferde » Pferdehaltung » Innenboxen »natürliche« Methode, die wir dem Leser dieses Buches empfehlen. Um das Pferd »einzustellen«, braucht man ein Auge, das nicht alle besitzen oder »erlernen« können. Es genügen dann zwei, drei aufeinanderfolgende Fehler, um dem Pferd das Vertrauen und den Mut zu nehmen. Im übrigen »stellt« man das Pferd in einer gewissen Weise auch ein, wenn man nach der »natürlichen« Methode vorgeht: Wenn nicht mehr, dann »stellt« man zumindest die Gangart, den Takt und die Balance ein, man Pferde » Pferdehaltung » Innenboxen schreibt dem Pferd aber nicht den Punkt des Absprunges vor. Rhythmus halten, warten, unterstützen: Das ist die Regel, auf die wir bereits verwiesen haben. Um sie anwenden zu können, bedarf es einer ernsthaften und vernünftigen Ausbildung.
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