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| Lüneburger Heide hh Haverbeck. „Es wird nicht besser“, charakterisierte Vorsitzender Rudolf Quast die Situation der Bispinger Heidekutscher bei deren Versammlung in Haverbeck. „Wir haben immer mehr Kosten”, stellte er fest und verwies darauf, dass die Saison nur wenige Tage dauere, die Pferde aber das ganze Jahr versorgt und gefüttert werden müssten. Von den Gästen seien ihm keine Beschwerden bekannt geworden, sagte Quast. Dafür würden aber die Kutscher oft „durch einige Förster und andere in Wilsede lebende Personen bedrängt“. Es seien immer die Gleichen, die ungeduldig hupten, drängelten und sogar die Kutscher beschimpften. In diesem Jahr wollen die Kutscher nach Worten Quasts zu Ostern, Pfingsten und den Wochenenden dazwischen sowie ab 1. Juni wieder den Pendelverkehr zwischenWilsede und Haverbeck sicherstellen. Außerdem sollen noch vor der Saison Wartungsarbeiten an denWegen und Parkplätzen vorgenommen werden. Mathias Zimmermann, Geschäftsführer desVereins Naturschutzpark (VNP), regte an, Qualitätskriterien für die Kutscher festzulegen und mit einem Gütesiegel zu dokumentieren. In diese Kriterien sollten neben den schon durchgeführten Prüfungen der Kutschen auf Verkehrssicherheit auch die Eignung des Kutschers für die Information und Unterhaltung der Gäste und der angebotene Service aufgenommen werden. Außerdem plädierten Zimmermann und Quast dafür, die durch die Kutschen-Fahrzeiten vorgegebene Verweildauer für die Heidegäste in Wilsede von mindestens 45 Minuten strikt einzuhalten und möglichst noch zu verlängern. Das gebe den Gästen ausreichend Gelegenheit, die Attraktionen in dem Heideort zu nutzen. Der Museumsladen, das neugestaltete Museum mit der Ausstellung und die Milchhalle hätten sich als Anziehungspunkte etabliert, so Zimmermann. Besonders gut angenommen wurde nach Aussage der Kutscher der im vergangenen Jahr erstellte Spielplatz. Während sich die Kinder dort austobten, könnten die Familien Picknick machen oder sich in Wilsede umsehen. |
| Pferde » Pferdefutter » Lueneburg aus diesem Grund benützte man zum Kampf vor allem von Pferden gezogene zweirädrige Wagen. Pferde » Pferdefutter » Lueneburg Eine echte Revolution im Reiten erfolgte durch die Erfindung des Sattels mit Sattelbaum und durch die Einführung des Steigbügels. Wie der Wissenschaftler Augusto Azzaroli aufzeigt, zeigt schon der Triumph-bogen des Kaisers Konstantin aus dem Jahre Pferde » Pferdefutter » Lueneburg 315 n. Chr. einen »Sattel mit einem daraus hervorragen-den Gerüst, das an den Seiten heruntergezogen ist, um die Beine des Reiters in der richtigen Stellung zu halten«. Ungefähr um dieselbe Zeit zeigen chinesische Terrakottafiguren der Han-Dynastie Sättel, die noch keine Steigbügel haben, aber gut ausgeformt sind, mit einem ziemlich weit hochgezogenen Sattelbaum, und alles läßt darauf Pferde » Pferdefutter » Lueneburg schließen, daß sie ein »Innenleben« hatten. Was die Steigbügel betrifft, sind sich die Wissenschaftler nicht ganz einig. Es scheint, daß sie im 2. Jahrhundert n. Chr. in China erfunden wurden und von dort nach Japan, nach Mittelasien, Indien, Arabien usw. gelangten und dann, zwischen dem 7. und B. Jahrhundert, auch nach Europa. Der bereits erwähnte Augusto Azzaroli verlegte jedoch das Pferde » Pferdefutter » Lueneburg Aufkommen der Steigbügel für ganz Eurasien auf einen Zeitraum vom 4. bis zum 6. Jahrhundert. Nach chinesischen Quellen waren die Erfinder die Nomaden der Steppe, die zu dieser Zeit »... mit großräumigen Wanderungen in großem Ausmaß beschäftigt waren«. Wie dem auch sei, es war die Erfindung des Sattels mit Sattelbaum und Steigbügeln, die die mittelalterliche Reitkunst Pferde » Pferdefutter » Lueneburg |
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