Pferde » Kremserfahrten » Oderbruch Nach den Ubungen über Bodenstangen und Cavaletti beginnt man mit Sprüngen aus dem Trab: niedrige gekreuzte Pferde » Kremserfahrten » Oderbruch Stangen und Ricks in einer Höhe von 50-60 cm. Man kann auch die Übung »Stange im Abstand von drei Schritten« probieren; man darf jedoch dabei nicht erwarten, daß das Pferd sofort versteht, was es tun soll. Es kann sich irren, stehenbleiben oder in Verwirrung geraten. Der Ausbilder darf niemals die Geduld verlieren. In manchen Fällen hilft es, ein erfahrenes Pferd voranreiten zu lassen. Zuletzt kann man Sprünge im Galopp versuchen: Pferde » Kremserfahrten » Oderbruch Wenn das Pferd im Dressurviereck, bei der Arbeit über Stangen und bei kleinen Sprüngen aus dem Trab gut ausgebildet wurde, wenn es darüber hinaus viel-leicht schon frei gesprungen ist oder auf einer Bahn, dann werden die ersten kleinen Sprünge aus dem Galopp (60-70 cm) erstaunlich leicht sein. Selbst der Amateur-Ausbilder weiß: Die ersten Sprünge mit dem Fohlen aus dem Galopp über ein kleines Rick oder ein kleiner Weitsprung gehören zu den unvergeßlichen Momenten eines Reiterdaseins. Ein wenig Geschichte Pferde » Kremserfahrten » Oderbruch Dupaty de Clam, ein Oberstallmeister des 17. Jahrhunderts, der auch ein Humanist war, definierte die Reitkunst als »Wissenschaft und Kunst«. Heute würden wir sie eher als Sport definieren, in dem sicherlich »wissenschaftliche« Elemente zu finden sind, bei dem aber die »Technik« die vorherrschende Rolle spielt, die nur in manchen Fällen in den Pferde » Kremserfahrten » Oderbruch Bereich der Kunst hin-einreicht. Einen Spazierritt übers Land zu unternehmen, hat wenig mit Kunst zu tun; ebenso eine Reitstunde in der Reitbahn oder das Springen über irgendwelche niedrigen Hindernisse. Dafür genügt es, über eine entsprechende Technik zu verfügen. Wenn man aber an die höheren Formen des Dressurreitens, Springreitens oder des Vielseitigkeitsreitens (Military) denkt, braucht man dazu etwas mehr – etwas, das der Kunst nahekommt. Es handelt sich dabei um eine angewandte Kunst, wenn man es so ausdrücken möchte Pferde » Kremserfahrten » Oderbruch (vergleichbar etwa dem klassischen Tanz), wobei je-doch Eigenschaften ins Spiel kommen, die zweifellos im Umkreis der Kunst angesiedelt sind, wie Sensibilität, Intuition und Kreativität. Im Laufe der Geschichte wurde das Pferd Pferde » Kremserfahrten » Oderbruch jahrhundertelang als Nutztier und in der Kriegführung verwendet. Es ist nicht sicher, ob der Mensch das Pferd ursprünglich gezähmt hat, um es einem Wagen oder Pflug vorzuspannen oder um es zu reiten, auf jeden Fall entwickelte sich die Reitkunst bis zum 4. Jahrhundert v. Chr. sehr langsam. Aus dieser Zeit stammt Xenophons Werk Über die Reitkunst, das Grundsätze und Ratschläge enthält, die noch Pferde » Kremserfahrten » Oderbruch heute Gültigkeit haben. Damals ritt man ohne Sattel auf einer einfachen, mit einem Bauchgurt versehenen Decke; das Zaum-zeug bestand aus einer dünnen Stange oder einem leichten Trensengebiß. Das alles machte das Reiten anstrengend und das Gleichgewicht zu Pferde labil: Pferde » Kremserfahrten » Oderbruch |